Schutz vor Brauner Pest

    Team

      Hab meine ersten Versuche mit Fertan gestartet. War aber nicht sooo begeistert weil es sich nur recht m?hsam abwaschen l?sst. In Hohlr?umen ist das zwar egal aber trotzdem...

      Ansonsten habe ich noch einige Stellen mit BOB Rostschutzversiegelung und Grundierung gemacht. Ob das zeug gut ist wird sich herausstellen... Vorteil ist meiner Meinung nach vor allem das man nur den Blattrost entfernen muss, dann kommt der Versiegeler drauf und am Ende die Grundierung. Nachteilig ist der Preis...

      In den Hohlr?umen hab ich zum gro?en Teil Fluid Film verwendet. Einfach deshalb weil es einfach zu verarbeiten ist...
      Unterboden wurde mit PErma-Film lackiert... Muss da aber nochmal dr?ber, eine Schicht deckt nicht so richtig.


      Bekommen tut man das alles ?brigens im Korrosionschutz-Depot. Guter Laden wie ich finde...

      Ob letztendlich der Rostschutz was gebracht hat wird dann die Zeit zeigen... Ich werd die ERgebnisse hier einstellen... :beiss:
      Hubraum is besser als Wohnraum
      aha, das schlechte abschneiden von Fertan kann ich aus einem Eigenversuch best?tigen. Habe unser altes Treppengel?nder entrostet (mit Flex und Zopfbr?ste) und anschliessend mit Fertan behandelt. Nach 1-2 Monaten war von der Rost sch?tzenden Wirkung nix mehr da. Eine Stelle die ich mit einem Klecks Vaseline eingerieben habe war noch blank....
      @Bert: Fertan ist nur zum Umwandeln gedacht. Nicht zum dauerhaften Schutz. D.h., nach einer Einwirkzeit von 24-48 Stunden sollte es wieder abgewaschen werden und dann grundiert werden.
      Problem hierbei ist, meiner Meinung nach, zu erkennen, wie weit man abwaschen und schriubben muss um zwar noch eine Schicht umgewandeltes Metall zur?ckzubehalten aber gleichzeitig alle aktiven Fertan Reste weggesp?lt zu haben. Ansonsten kann das Zeug, nachdem es ?berlackiert wurde weiter reagieren und Blasen bilden...
      Man kann mit Fertan behandelte Fl?chen zwar auch l?nger stehen llassen aber nach den beschriebenen 1-2 Monaten ist dann, je nach Luftfeuchtigkeit, die rostumwandelnde Wirkung futsch. Um eine Grundierung kommt man also nicht drum herum...
      Da ist die L?sung mit der Zopfb?rste und anschliessender Versiegelung/Grundierung mit BOB besser... Zumindest stellt sich das bei mir bisher so dar...
      Hubraum is besser als Wohnraum
      Doch ja, in der Tat, so kenne und hasse ich Fertan auch.

      Im zug?nglichen Bereich angewendet mu? man schon beinahe abschrubben, damit es sp?ter keine Blasen wirft, und im Hohlraum???????????????????

      Da schreiben dei man solle gr?ndlich aussp?len und anschlie?end mit Wachs versiegeln.

      So hatte ich es gemacht.
      Das Ergebnis war Rost an Stellen, an denen Ein B normalerweise nicht rostet.
      ?berall dort wo mehrere Bleche ?bereinander sind (z.B. A-S?ule bis hoch ins Dach) scahffte sich das Fertan in die Ritzen, nur mit dem Auswaschen hat das dann nicht mehr geklappt. Fertan hat dann unter dem Wachs munter weitergewirkt, die Bleche auseinandergedr?ckt und einen Haufen Schrott hinterlassen,- niiiiie wieder!!!!

      Heute verwende ich Lein?l
      Da sit eine ganz nat?rlichre Angelegenheit.
      Zuerst das rohe, extrem d?nnfl?ssige Lein?l einspritzen, trocknen lassen wiederholen, trocknen lassen und anschlie?end mit gekochtem Lein?l nchmal dr?ber.

      In meinen pers?nlichen Tests habe ich Lein?l direkt ?ber Lack, Rost und blankes Belch der Motorhabeninnenseite gestrichen (die eine H?lfte)
      Die andere H?lfte hatte ich mit Fertan "Behandelt".
      inzwischen hab ich auch die Fetranisierte Seite mit Leinl? nachbehandelt.
      Jetzt rostet si nicht weiter"

      Radlaufrost, sprich dort wo die Bleche aufquellen habe ich Lein?l mit einer Spritze in den Pilz gespritzt, mehrfach und anschlie?end wieder mit dem gekochten Zeugs. Die Teile rosten jetzt seit 2 Jahren nicht mehr weiter.

      Nachteil:
      Das Lackieren der mit Lein?l bestrichenen partien ist kaum noch m?glich!
      Da mu? zuerst alles runtergestrahlt / -geschliffen werden...

      Mehr Infos?

      farget und Euch wird geantwortet...

      LG

      Det
      Entschuldigen Sie, dass der Brief so lang geworden ist, ich hatte keine Zeit für einen kürzeren.
      (Johann Wolfgang von Goethe)
      Schlechte Erfahrung habe ich auch mit Fertan an den Radl?ufen von meinem alltags Auto gemacht...und da habe ich ordentlich einwirken lassen...abgewaschen....2xgrundiert und lackiert....und gerostet hast trozdem nach kurzer Zeit wieder :cry:

      @holyday

      wo k?uft man das Lein?l den am geschicktesten? Beim Farbenh?ndler? kocht man sich das ?l dann selber oder gibts da beide Sorten? Was darf den so ein Liter von dem ?l ca. kosten? Trockenzeit zwischen den einzelnen Schichten?

      Gru? Bert
      hmm ich hole das ?l,- es gibt beide Sorten - , hier bei einem ?rtlichen Fensterresrtaurator.
      Der hat mich auch drauf gebracht, weil er das bez?glich der uralten Fensterbeschl?ge gelernt hat.
      Kannst ja mal unter leinoelpro.de/ nachsehen, da steht noch einiges dazu drin.
      Auf dieser Seite kannst Du auch direkt bei Johannes Mosler bestellen.
      Die Trockenzeiten sind temperaturabh?ngig.
      Es sollten aber mindestens 24 h zwischen zwei sehr d?nnen "Grundierungsschichten" mit "Lein?l roh" sein.

      LG
      Det
      Entschuldigen Sie, dass der Brief so lang geworden ist, ich hatte keine Zeit für einen kürzeren.
      (Johann Wolfgang von Goethe)
      Also ich habe mit fertan nur gute Erfahrungen gemacht. Aber es ist halt wichtig, dass man es "richtig" anwendet!
      Ich hatte zuerst das Problem, dass ich an einem Fahrzeug die schwarze Schicht nicht entfernt hatte und deshalb bei diesem Auto sich sp?ter der Lack an diesen Stellen nach intensiver Sonnenbestrahlung gel?st hatte. Dies war aber eindeutig ein Anwendungsfehler. :hammer:

      Mein vor 10 Jahren restaurierter E-Kadett ist heute noch tiptop. D:
      Na dann...

      Also ich denke das jeder seine art findet, die f?r ihn ein Topergebniss ist!Bei mir ist das v?llig anders, ich habe mit Fertan auch kein Vertrag!
      Ich m?chte euch kurz mal meinen Rost-Ex Aufbau kund tun.
      Ich mache es schonmal abh?ngig davon, wo sich die Stellen befinden!
      Nehmen wir mal an man schwei?t ein Blech ein!Kurzform: Raustrennen, anpassen, reinbraten, dann wird bei mir gezinnt..obwohl man da mit dem Flussmittel aufpassen sollte(zwecks S?ure und so).
      Aber dann!Bei mir kommt dann Zinkstaubfarbe zum einsatz, ganz selten eigentlich schon verboten, aber noch richtig wirksam!Mit einem zink anteil von fast 90%!Damit werden die Schweissn?hte lackiert!
      Danach grundiert und lackiert!
      Mein C-Kadett hatte an den Stellen, nach 8Jahren noch nix, obwohl die Besitzer nach mir, ihn auch im Winter drausen stehen hatten?

      Andere Sache ist der Schweller!Wenn ich den Schweller nicht aufmachen mu?, da er von der Substanz her noch top ist, u? ich trotzdem innen konservieren!Da ist es bei mir ?hnlich, Zinkstaubfarbe rein bis tropft, trocknen lassen, nochmal!Dann nehme ich Mike Sanders Korrosionsschutzfett, Warm machen und rein bis tropft, das gleiche nochmal!Finde ich ne top Aktion! http://mike.british-cars.de/ Man lese den Langzeittest, wer das zeug noch net kennt!

      Und dann gibt es noch stellen die anf?llig sind wo ich noch ein bi?chen kombiniere.Thema B-Kadett, A-S?ule:

      Unter die Kotfl?gel lege ich Fettband aus dem Strassenbahn Wagen Bau (bekommt man auch beim Franzosen ,wird bei der Ente zwischen Karosse und H?uschen gelegt !)ODER BEI MIKE SANDERS(DA BESORGE ICH DAS!!!!) was besseres gibt es nicht unter die Kotfl?gel (Rost Ade)



      Oder z.B. die Blattfeder:
      Die kann man Wunderbar damit einwickeln....

      So das war meine Stellungnahme dazu, aber Wie gesagt, das sollte jeder selber entscheiden.Das ist meine Art und die zwinge ich keinem auf, aber evtl ist das ja ein anreitz f?r den einen oder anderen!


      Mfg
      rotzloeffelalex :evil:
      Kadett C City 2 Liter CIH Einzeldrossel, Rekord C 1500 Limo, Audi 50 G40, Audi 80 B1
      Hatte auch noch nie Probleme mit Fertan. Richtig angewendet ist es ein gutes mittel. Besonders an stellen wo man nicht richtig dran kommt, um den Rost weg zu machen.
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      Kadetten 4 ever --- B-Limo Bj 73; E-CC Bj 90; ---

      [b]Im Internet grundsätzlich immer auf "Ja" klicken![/b]
      Hallo,

      habe bisher auch gute Erfahrungen mit Fertan gemacht. Zwei Dinge scheinen aber besonders wichtig zu sein:

      Nach ca. 48 Stunden muss das Zeug mit viel Wasser neutralisiert werden.

      Das Fertan muss mit einem absolut sauberen Pinsel aufgetragen werden. Sauber hei?t neu oder ein Pinsel, der immer nur f?r Fertan verwendet wurde. Nach dem Waschen kein Waschbenzin oder ?hnliche Reiniger auftragen, sondern mit dem Aufbringen der Grundierung weitermachen. Nimmt man einen unsauberen Pinsel (mit Resten von Verd?nner o. ?.), reagiert das Fertan weiter.

      Habe an meinem Mercedes ?brigens eine Stelle hinter der Kofferraumverkleidung nur mit Fertan behandelt und dann nicht weiterbehandelt, auch nicht abgewaschen. Ist zwei Jahre her und es ist nichts passiert. Das Neutralisieren durch Abwaschen scheint also nur wichtig zu sein, wenn man hinterher mit Grundierung, Farbe o. ?. weitermachen will.

      Hinweis: Keine Garantie! Bin kein Chemiker, habe einfach nur gute Erfahrungen damit gemacht. :)

      Gru?, Frank
      Kadett B-L 11N Limousine 2türig, sierrabeige, H-Kennzeichen, Produktionsdatum 15.09.1972, Erstzulassung 27.06.1973
      @Frank

      Kann ich alles nur best?tigen. Benuzte immer ein und denselben Pinsel. Zum Sauber machen wird der nur mal kurz in Wasser gehalten. Habe auch an meinem E-Kadett stellen, die ich vor Jahren mit Fertan behandelt hab und irgendwann mal ausbessern will. Hat sich auch bis heut noch nichts getan. Wichtig ist immer nur den Schwarzen Staub wegzumachen.
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      Meiner Stand auch mal so da. Aber ich w?rds nicht restaurieren nennen. Ich w?rds eher Rostbeseitung und Grund f?rs Umlackieren nennen.
      Dateien
      • umbau1.jpg

        (24,44 kB, 65 mal heruntergeladen, zuletzt: )
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